Weiden Evang.Vereinshaus 14.01.12

Nach einem fulminanten Schnarch-Wettbewerb zwischen Vloh und Jürgen, bei dem Beide sich gegenseitig zu Höchstleistungen antrieben, begann ich meinen Tag den Umständen entsprechend gerädert. Nicht zuletzt der Umstand, dass Vlohs Wecker noch vom Vortag auf 7h15 stand statt wie geplant auf 8h30, und ich, auch wenn ich den Song sehr mag, mit “Folk’s not dead” aus dem Schlaf geprügelt wurde, trug zum vermasselten Start in den Tag bei. Der glückliche Vloh, er wurde nicht wach!
Wenigstens gab das Frühstück Kraft. Auf nach Weiden!
Wir kamen bereits gegen 13h30 am Hotel an, und zogen es vor uns noch ein wenig auszuruhen. Eigentlich schade, da ein kleiner Bummel durchs beschauliche Weiden auch ganz tofte gewesen wäre. Auf dem Weg zum evang. Vereinshaus kehrten wir in einem netten Cafe ein, wo wir den ersten Beifall des Tages für unsere Sangeskünste einheimsten. Doch um die Lorbeeren ging es später.
Die Halle, bei knapp 600 Besuchern noch Platz genug für Peter und mich, um im Publikum zu feiern, erinnerte an eine alte Schulaula. Die Akustik war aufgrund der baulichen Gegebenheiten eine kleine Herausforderung für Jürgen, allerdings kein Problem. Das Publikum war sowohl mit dem Sound als auch mit der Show zufrieden. Es dankte uns mit ansteigenden Zugabe-Rufen. Jürgen wurde gar gefragt, ob wir immer so abgehen (“Jawohl!”), in der Annahme wir seien Fiddler’s Green in neuer Besetzung. Lediglich Tobi sei übrig geblieben (Gastauftritt “Koboldkönig”). - Kein Scherz, Leute! Ein anderer Zuschauer war enttäuscht, dass unsere Show bereits nach 45 min vorbei war. In der Annahme wir seien Fiddler’s Green. - Echt wahr!
Das Publikum war wahrhaft klasse. Besten Dank, Leute! Wir verneigen uns. Ein liebes Dankeschön auch an Gurki, und Frosch fürs Licht.
Da es die letzte Show des Wochenendes war, und wir in Weiden übernachteten, konnte ich die Chance wahrnehmen mit unseren neuen Bekanntschaften Kate, Max, Tobi und Ferdi im Kir Royal einzukehren. Ich war zwar ähnlich platt wie die anderen Puncher, doch heute kommt nicht wieder, dachte ich. - Astreiner Abend, Leute! Es war mir ein Vergnügen Euch kennenzulernen! In diesem Zuge schicke ich noch einen lieben Gruß an Annette und Frank vom Kir Royal: Besten Dank für Eure Gastfreundlichkeit!

Resümee des Abends: Spitzen-Publikum, das uns erst zaghaft Tribut zollte, doch später richtig auf Hochtouren kam. Und das trotz des etwas verwaschenen Sounds ob der Gegebenheiten des Hauses. Klasse! Supernett auch Petra (lecker Essen!). Und nun vom Essen zum Trinken: Das Kulmbacher Edelherb verdient seinen Namen. Herb und voll im Geschmack. Im Kir Kir Royal probierte ich neben einem wohlbekannten Beck’s noch ein helles Lagerbier der Augustinerbräu München. Leicht prickelnd, mir aber etwas zu süß.
Weiden war ein wahrhaft runder Abschluss des Wochenendes. Weiden, hoffentlich sehen wir uns wieder!

punch on!

Ach ja: Als ich mich um 4h ins Bett legte konnte ich vor Verzweiflung nur noch lachen, da Vloh und Jürgen wieder hektargroße Flächen Wald zersägten. Im lächerlichen Glauben wirklich noch Schlaf zu finden stellte ich den Wecker auf 8h30. Doch dann war plötzlich 7h15: Der “Folk’s not dead”-Terror ging wieder los!