Wie es so ist... meistens... man freut sich tierisch auf eine Sache und
was passiert? Die Viren greifen an. So auch an diesem Wochenende! Schon
letzten Montag zeichnete sich ne fette Erkältung bei einigen
Bandmitgliedern ab. Die Hoffnung, dass alle zu Halloween wieder fit sein
würden, konnten wir denn auch auf der Probe am Donnerstag vergessen.
Trotzdem waren wir gewillt, das Stay Wild! zu rocken und die Show
durchzuziehen. Mit Nasenspray und Pfefferminztee als Dopingmittel im
Gepäck trafen wir uns denn gegen 17:00 Uhr vor Ort. Die Stimmung war
zwar etwas müde, aber die Aussicht auf ein volles Haus und die nette
Begrüßung von Kiki und Nils bauten uns dann doch wieder auf.
Pünktlich
vor dem Gig kam übrigens unser neues Logo aus der Druckerei, dass
natürlich sofort aufgehängt wurde. Etwas groß für die Bühne wurde es
trotzdem sofort erstmalig eingesetzt. Na? Wem ists aufgefallen?
Nach
und nach trafen denn auch die ersten Chaosraben und Freunde des Punch
ein. Wenn man hört, dass Leute aus dem Rheinland und sogar dem
Schwabenland angereist kommen, dann kann der Abend nur punchen, is doch
wahr!
Was so richtig Halloween ist, da darf wohl weder Blut noch
der Kürbis und ein Sarg fehlen. Um 21:15 Uhr war es dann soweit. Zur
Musik von "Rosemarie's Baby" wurde Sascha in einem Sarg vor die Bühne
gezogen. Diesen hatte ihm sein Vater extra angefertigt und sollte den
ersten Song "Cravin" einleiten. Nachdem Sascha aus der Kiste stieg,
sauste er auch schon vampirmäßig über die Bühne. Mal ein ganz anderer
Anfang für ein Konzi. Zum normalen Programm haben wir ein paar neue
Songs mit in die Setlist genommen. So kamen "Golem", "Report of a
Journey" und "Immortal" mal zum Zuge und ich glaube, dass die Nummern
ganz gut ankamen.
Die Stimmung war mal wieder, auch durch den
erneut phänomenalen Einsatz der Chaosraben, am kochen. Geil. Es müssen
insgesamt so ungefähr 250 Leute, verrückt maskiert oder auch nicht,
gewesen sein. Joah und das hat Spaß gemacht und ließ den Virus dann
zeitweise vergessen. Aber auch das Iserlohner Volk zeigte, dass es nicht
nur auf dem Friedensfest feiern kann. Einige zogen sich vor der Bühne
aus und machten Sascha merkwürdige Angebote... und schlossen sich beim
"Flibberty Gibbet" einer riesigen Polonaise an, die durch den ganzen
Saal ging. Abgefahren, oder?
Kurz vor Mitternacht sagten wir dann "Doswdanje" und beendeten einen tollen Abend.
Zusammenfassend
bleibt nur zu sagen, dass es mächtig viel Spaß gemacht hat in dieser
tollen Location gerockt zu haben. Wir kommen gerne wieder! Danke an Nils
und Kiki und dem Team des Stay Wild! für alles. Bei Euch kann man sich
nur wohl fühlen! Und! Danke an Euch, Freunde des Punch, die Ihr
teilweise weite Wege auf Euch genommen habt, um mit uns zu feiern.
Denkt
daran, dass wir am 03.12.2010 noch mit Rabenschrey in der Matrix in
Bochum sein werden und dies das letzte Konzi in diesem Jahr in Eurer
Nähe sein wird. Es wäre schön, wenn wir dort nochmal zum Jahresabschluss
feiern könnten. Danach folgt die kurze Tour nach Wien, Nürnberg, Zürich
und Frankfurt. Und wir sind natürlich auf die Reaktionen dort gespannt.
Lustig wirds allemal!
Ach ja, am 26.12.2010 gibt es das
traditionelle Weihnachtskonzert im LÜKAZ in Lünen. Dort dürfen wir mit
Honigdieb das Jahr beenden. Für mich eine besondere Location, ist Lünen
doch meine Heimatstadt.
Ich und der Rest der Band freuen uns auf Euch, egal wo! Freunde! punch on!
Peter