Dresden Beatpol 13.01.12

Der Tag begann mit einer herben Enttäuschung: Am Beatpol in Dresden angekommen suchten wir vergeblich nach Honigdieb-Aufklebern. Vlohs erste große Lücke auf seiner Honigdieb-Aufkleber-Landkarte.
Fiddler’s Green kamen fast zeitgleich mit uns an. Nachdem wir sämtliche Plörren übers glücklicherweise breite Treppenhaus in die 1. Etage trugen machten wir es uns zunächst im gemütlich beheizten Backstage-Raum bequem. Da die Show heute erst um 21h beginnen sollte, hatten wir alle Zeit der Welt für Aufbau, Vorbereitung, Soundcheck etc.
Dann war es endlich so weit - Showbeginn auf 20h45 vorverlegt. Die ausverkaufte Halle war bereits gefüllt: punch’n’judy betreten die Bühne! Obwohl wir herzlich empfangen wurden, dachten wir noch nach dem zweiten Stück, dass das Publikum entweder noch nicht zu 100% auf Betriebstemperatur war oder aber schlimmstenfalls die 75% nicht überschreiten wird. Doch dann sorgte schlussendlich unsere Piratenkönigin “Grace O’ Malley” dafür, dass ihre Gefolgschaft auf alle zur Verfügung stehenden 700 Mann heranwuchs (und nicht 200, wie es im Text heißt). Die Fahrt konnte beginnen! Es bot sich dankenswerterweise sogar die Möglichkeit in den ersten drei Reihen mit dem Publikum zum “Sancho” zu tanzen. Eine kleine Lücke gab den Anlass, und danach verschafften wir uns Platz. Welch eine Freude!
Das Programm verging wieder wie im Flug, und plötzlich war der “Koboldkönig” an der Reihe. Natürlich spielten wir ihn wieder zu sechst. Welch ein Jubel! - Leute, Ihr seid von Stück zu Stück immer heißer geworden! Es war ein wahrhafter Genuss in Eure Gesichter zu blicken! Astrein!
Mit “Doswedanje” zum Abschluss zündeten wir den letzten Knaller mit Euch. Wir hoffen, wir sehen uns wieder! Applaus für Euch!
Danach war Entspannung bei netten Gesprächen angesagt. An dieser Stelle einen lieben Gruß an Robert und Eric (zudem: super Catering, Eric!). Besten Dank auch an Jens für die Hilfsbereitschaft. Und natürlich nicht zu vergessen: Dank an Johannes für das Licht!
Schön auch Euch wieder gesehen zu haben: Daniela, Ines, Franzi und Manu. Und generell ist zum Dresdner Publikum zu sagen: In unserem Publikums-Ranking belegt Ihr einen Spitzen-Platz! Bis bald!

Resümee des Abends: Beatpol ist ein toter Laden mit einem ganz speziellen Charme. Wir hatten, so wie Ihr auch, einen super Sound (dank Jürgen). Stimmung bis zum Siedepunkt (nach dem FG-Konzert tropfte es nur so von der Decke, sogar beim Ansetzen meines Getränks schmeckte ich fremden Schweiß!). Apropos Bier: Da sehr geschätzt, genoss ich zuerst ein leckeres Becks (wer darauf steht, dem sei auch das alkfreie zu empfehlen, wenn er denn muss oder möchte). Darauf folgte ein erfrischend-herbes Freiberger aus der Region (lecker, allerdings mit leichtem Hang zur Bitterkeit). Und weil ich mich zunächst aufgrund der Optik nicht traute, hob ich mir einen Blick aus dem Dresdner “Kellerfenster”, äh, einen Schluck Dresdner Felsenkeller für den Schluss auf. Auch recht herb, aber kein Weltklasse-Bier. Freiberger, Du bist zu empfehlen!
Bis bald, Dresden!

Punch on!