Augsburg Spectrum 19.01.12

8h30 Treffpunkt Proberaum: Hauruck und ab auf die Bahn. Auffahrt. Stau. Vloh:"Ach, das hätt ich Euch sagen sollen!" Da wir um 9h20 immer noch in Gelsenkirchen-Scholven standen, zog Peter die 7-Stunden-Fahrt in einem Rutsch durch.
16h Ankunft am Spectrum: Tofte kleine Halle mit Empore gegenüber der Bühne. Backstage-Raum im ersten Stock, der leider keine wirkliche Ruhe gewährleistete. Schon bei Franks Soundcheck flog mir der Kitt aus der Brille. Was soll's? Desweiteren gab es keine Beanstandungen. Auf einen toften Abend!
20h Showtime: Entgegen der Hoffnung, dass wir direkt zu Beginn mit "puppet on a string" die Augsburger Puppen tanzen lassen, wurde schnell deutlich, dass dieses Publikum ein wenig mehr Zeit benötigt, um sich auf uns einzulassen. Unsere Piratenkönigin machte den Anfang, doch spätestens bei unserem kleinen Folk-Block, bestehend aus "Sancho says" und "Flibberty Gibbet" war das Eis gebrochen. Wie toll, wenn im Publikum ein wenig Platz zum Tanzen ist! Kurioserweise gab es wie in Würzburg Entschuldigungen einiger Leute für die verhaltene Begeisterung des Publikums. - Leute, es war okay! Mit der Zeit kamt Ihr ja richtig aus dem Schuh. Die Stimmungskurve ging stetig nach oben. Bedauerlich war allerdings, dass Peter und ich Ute und Stefan stark vermissten, da aus Platzmangel auf der Bühne Vloh im Mittelpunkt bis zur Bühnenkante saß.
Plötzlich war wieder Schluss. Der Abbau musste heute auf der Bühne stattfinden, da es keinen Stauraum daneben gab. Kein Problem, auch dank Jeff, Goofy und Co. - Tofte Jungs. Vor allem aber Dank an Markus für die super Betreuung: Da wir um 19h, vor der Show, nicht mehr so dick essen wollten im benachbarten Gasthof, schmiss er uns noch kurzerhand Pizzen in den Ofen.

Resümee des Abends: Die Augsburger Puppen können doch, und zwar eigenständig, tanzen! Das Spectrum ist ein tofter Laden. Nette Gespräche mit den Leuten (Gruß an Sebastian, Arthur, Armin, Alex, Tobi, auch an die Feuer-Artistinnen Ute, Andrea und Steffi - wir joffen stark, dass wir mal was Gemeinsames auf die Beine stellen können! - , an Andrea - joh, die Unterkunft war okay), und zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön an Bernd fürs Licht,. Einziger Wermutstropfen für Vloh ist die Befürchtung, dass er seine Lebensaufgabe verliert, da uns auch heute kein Honigdieb-Aufkleber ins Gesicht sprang.
Ach ja, so unwesentlich, dass ich es fast vergaß: Unser Bier des Abends hieß heute (was für ein Name!) Commerzienrat Riegele Privat. Es zeichnet sich selber durch seine Spelzentrennung aus. Bei der Spelze handelt es sich um die Schale des Malzes, in der die bitteren Gerbstoffe sitzen. Vor der Show genehmigte ich mir ein Fläschchen. Da hätte ich auch dick essen gehen können.

P.S.: Aus Angst vor dem Schlag im Nacken muss ich an dieser Stelle richtigstellen, dass Vloh kein Schnarcher ist. Er gesundet derzeit, und sein sanftes Zisseln besitzt gar hypnotische Wirkung.

@Tanja: Schön, dass Du da warst. Endlich mal eine Gelegenheit.